StayFriends International
Frankreich
Mit über acht Millionen Nutzern ist Trombi - nach Deutschland - die zweitgrößte der StayFriends-Communitys. Ihr Name leitet sich von "trombinoscope" ab, dem französischen Wort für Jahrgangsalbum. Unter diesem Titel gründete André Pitié im Jahr 2000 in Paris eines der großen sozialen Netzwerke Frankreichs, bei dem 20 Prozent der Onliner Mitglied sind. Die Plattform hat in den letzten zehn Jahren im Nachbarland der Begeisterung für Klassentreffen neuen Schwung gegeben. Aufbauen konnte Trombi in Frankreich auf die Tradition der Alumni-Vereinigungen, die nach der Trennung von Staat um Kirche nach 1905 vor allem an vormals konfessionellen Schulen entstanden waren und von diesen gefördert wurden. Trombi gehört seit Februar 2007 zur StayFriends-Familie und steht weiterhin unter der Leitung des Gründers André Pitié.
Schweden
Die am längsten bestehende Klassentreffen-Plattform unter dem Dach von StayFriends ist die schwedische. Gegründet unter dem Namen "Klassträff" ermöglicht die Webseite seit inzwischen über zehn Jahren alten Schulfreunden, miteinander in Verbindung zu bleiben. Die weiten Distanzen, von Kiruna nach Stockholm beispielsweise sind knapp 1000 Kilometer zurückzulegen, erklären das im europäischen Vergleich hohe Interesse an Internetkommunikation im Königreich. Laut TNS Infratest sind 90 Prozent der Schweden online. Rund ein Viertel der erwachsenen Internetnutzer, über 1,8 Millionen Menschen, ist bei Stayfriends.se aktiv, wie der Dienst seit März 2005 heißt. Ansprechpartner für die schwedische Niederlassung ist Henrik von Maltzahn, der sich vom Berliner Büro aus um das Gedeihen der skandinavischen Filiale kümmert.
Österreich
Was in Deutschland das Abitur, ist in Österreich die Matura. Mit der Erschließung des österreichischen Marktes - im Dezember 2007 ging StayFriends.at online - hatte das Serviceteam in Berlin neue Vokabeln zu lernen. Aber auch wenn man im Nachbarland nicht "versetzt" wird, sondern "aufsteigt" und der "Klassenlehrer" mit "Klassenvorstand" bezeichnet wird, unterscheiden sich die Bedürfnisse der bald 400.000 österreichischen Ehemaligen in puncto Kontaktpflege kaum von denen der deutschen. Österreicher gehören aber bei der mobilen Internetnutzung zur Avantgarde in Europa. Daher kommt der StayFriends-App im Nachbarland eine besondere Bedeutung zu. Das österreichische Tochterunternehmen steht unter der direkten Leitung von StayFriends-Gründer Michel Lindenberg.
Schweiz
Die jüngste Erweiterung der StayFriends-Familie erfolgte im April 2009 mit der Akquisition der Webseite "Klassenfreunde" in der Schweiz. Zehntausende hatten bis dato auf dieser Plattform Erinnerungen verglichen und Wiedersehen verabredet. Mit dem Wechsel des Namens zu StayFriends.ch wurden den Nostalgienetzwerkern neue Möglichkeiten des Austauschs zur Verfügung gestellt, die inzwischen über eine halbe Million Mitglieder in den 26 Kantonen nutzen. Auch in der Schweiz verlassen immer mehr Menschen ländliche Regionen, um für einen Arbeitsplatz in die Stadt zu ziehen. Mit StayFriends bleibt für die Eidgenossen ein Stück Heimat stets erreichbar. Die Entwicklung der Schweizer Tochter liegt in den Händen von Michel Lindenberg, dem Geschäftsführer von StayFriends Europa.
